Spielen als Familienritual

Die Freiluftsaison geht langsam zu Ende, die Tage werden kürzer und kälter. Konnten Kinder gestern noch mit Mama und Papa im Freien toben, sind jetzt Spielalternativen für Drinnen gefragt. Diese sollten nicht nur aus PC und Konsole bestehen. Mit Blick auf das familiäre Miteinander empfiehlt der Mehr Zeit für Kinder e.V. (MZfK), feste Spielrituale zu etablieren, bei denen die ganze Familie Zeit miteinander verbringt und gemeinsam Spaß hat.

Wissenschaftler haben erkannt, dass solche festen Familienrituale wichtig für Kinder sind, weil sie Verlässlichkeit, Sicherheit und Geborgenheit vermitteln. Sie geben ihnen Orientierung im oft hektischen Alltag. Indem sich Eltern regelmäßig und ausreichend Zeit für das gemeinsame Spielen nehmen, zeigen sie ihrem Nachwuchs: „Du bist mir wichtig!“ Außerdem schaffen sie Raum und Zeit, um sich über Alltagssorgen und -freuden auszutauschen.

Die Initiative „Mein Papa und ich!“, ins Leben gerufen von MZfK und Märklin, hat gezeigt, dass gemeinsame Spielrituale oder ein gemeinsames Hobby besonders auch Vätern helfen, sich aktiver in das Leben ihrer Kinder einzubringen und eine vertrauensvolle Vater-Kind-Beziehung aufzubauen. Wichtig ist, dass Klein und Groß gleichermaßen Freude am Spiel haben. Denn Kinder spüren genau, wenn Erwachsene nur halbherzig bei der Sache sind. Dabei kommt es nicht so sehr auf die ständige Verfügbarkeit eines Elternteils an, sondern auf die Qualität der Interaktion und darauf, dass sie regelmäßig stattfindet.

Weihnachten und Modelleisenbahn gehören zusammen

Die Märklin-Eisenbahn ist ein Spielzeug, das über Generationen hinweg fasziniert, und seit jeher eng mit der Vorweihnachtszeit verbunden. Was eignet sich daher besser als gemeinsames Spielritual für die graue Jahreszeit? Das Kinder- oder Wohnzimmer wird zur „Spielwiese“, auf der gemeinsam gebastelt und geklebt wird, Schienenverläufe geplant und diskutiert und schließlich die Züge aufs Gleis gebracht werden. Dabei können von Mal zu Mal Weichen neu gestellt, Strecken anders verlegt oder Landschaften erweitert werden.

Das Spiel mit der Modelleisenbahn fördert nicht nur das familiäre Miteinander, sondern auch die Entwicklung wichtiger Fähigkeiten der Kinder: soziale Eigenschaften, feinmotorische Fertigkeiten, lösungsorientiertes Denken und nicht zuletzt technisches Verständnis. Wer also noch ein besonderes und sinnvolles Weihnachtsgeschenk für sein Kind oder Enkel sucht, liegt mit einer Modellbahn-Startpackung genau richtig. Anregungen dazu gibt es z. B. unter www.maerklin.de.

Früh übt sich – Lokführer schon im Vorschulalter

Natürlich sollen auch die jüngsten Familienmitglieder so richtig mitspielen können. Märklin hat daher eine Startpackung speziell für Kinder im Vorschulalter entwickelt: „Thomas und seine Freunde“ sind besonders farbenfroh und liebevoll gestaltete Züge mit freundlichen Gesichtern. Vor allem aber sind sie äußerst stabil und robust. So können „Thomas und seine Freunde“, die in der gleichnamigen Vorschulserie die Kinderherzen im Eiltempo erobert haben, nun im Kinderzimmer noch mehr Abenteuer erleben – und dabei z. B. mit Papa’s ICE auf der gleichen Anlage um die Wette fahren.

Weiterführende Informationen

Mehr Informationen zum Thema Spielen sowie zur Initiative „Mein Papa und ich!“ gibt es beim Mehr Zeit für Kinder e.V. unter der Telefonnummer 069 / 15 68 96 -0 und im Internet unter www.mein-papa-und-ich.de sowie unter www.mzfk.de. Tipps vorweihnachtliche Spielrituale

• Verabredung: Das gemeinsame Spiel kann zum Ritual werden, indem Eltern und Kinder feste Zeiten vereinbaren. Alle anderen Termine sind dann tabu! So wissen die Kinder, dass sie mit ungeteilter Aufmerksamkeit der Eltern rechnen können.
• Atmosphäre: Ebenso wie die Modelleisenbahn gehören Lebkuchen in die Vorweihnachtszeit. Auch das richtige Licht trägt zur Gemütlichkeit bei – nicht zu grell, aber auch nicht zu dunkel zum Basteln und Bauen.
• Vorfreude: Damit keiner den gemeinsamen „Spieltermin“ vergisst, wird er auf der Pinnwand durch ein zum Spiel passendes Symbol (z.B. eine große rote Lok) angekündigt. Diese Aufgabe können Eltern an den Nachwuchs delegieren, so lernen die Kinder gleichzeitig Verantwortung zu übernehmen.
• Bildschirmverbot: Es geht auch mal ohne! Damit die Aufmerksamkeit tatsächlich ungeteilt ist und sich alle auf das gemeinsame Spielen konzentrieren, sollte nicht nebenher die Flimmerkiste laufen – übrigens muss auch nicht minütlich nach neuen SMS geschaut werden.

Pressekontakt:
Mehr Zeit für Kinder e.V., Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Regina Lindhoff, Fellnerstraße 12, 60322 Frankfurt, Tel. 069 / 15 68 96-17, Fax -10, E-Mail: regina.lindhoff@mzfk.de



Foto: Märklin. Abdruck frei bei Quellenangabe

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