Erklär- und Vorlesebücher zu schweren Krankheiten

„Warum trägt Mama im Sommer eine Mütze?“, „Warum legt Oma ihre Brille in den Kühlschrank?“ Wenn Erwachsene an Krankheiten wie Brustkrebs oder Demenz leiden, können Kinder nur schwer nachvollziehen, was mit den Eltern oder Großeltern passiert. Der Mehr Zeit für Kinder e. V. hat deshalb vor einigen Jahren eine Buchreihe gestartet, in der Erkrankungen kindgerecht erklärt werden. Die Bücher bestehen aus einer Vorlesegeschichte für Kinder und einem Informationsteil für Erwachsene.

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Bipolare Störungen haben viele Gesichter und verlaufen in unterschiedlichen Höhen und Tiefen. Für die Patientinnen und Patienten ist es schon schwer genug, mit den Gefühlsschwankungen zwischen selbst überschätzender Euphorie und tiefer Traurigkeit umzugehen. Ist die Person auch noch Mutter oder Vater, steht sie vor einer zusätzlichen Herausforderung.

Das Buch zeigt auf, wie Familien mit entsprechender Hilfe den Alltag meistern können. Ein Vorleseteil zeigt Kindern, dass sie mit ihren Sorgen um Mama oder Papa nicht allein sind. Der zweite Teil des Buches bietet Eltern praktische Tipps für das Familienleben und für erklärende Gespräche mit den Kindern. Die zentrale Botschaft an betroffene Familien ist, sich Optimismus und Lebensfreude zu bewahren und gemeinsam erfolgreich gegen die Erkrankung zu kämpfen.

Hrsg.: Mehr Zeit für Kinder e. V., 2011
Preis: 4,98 €, 38 Seiten, Hardcover, gebunden, farbig illustriert

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Die Mutter des kleinen Louis hat Brustkrebs. Ebenso wie viele andere Kinder krebskranker Mütter hat er viele Fragen: Wieso fallen Mama die Haare aus? Wieso muss Mama so oft ins Krankenhaus? Dieses Buch liefert kindgerechte Antworten, die übersichtliche Infokästen leicht verständlich zusammenfassen. Dem eigenen Kind von der schweren Erkrankung zu erzählen und diese zu erklären, ist nicht leicht. Die Publikation gibt hilfreiche Tipps. Sie will betroffenen Familien Mut machen, gemeinsam erfolgreich gegen den Krebs zu kämpfen und sich Optimismus und Lebensfreude zu bewahren.

Eine Vorlesegeschichte richtet sich an Kinder im späten Kindergarten- und frühen Grundschulalter. Der Ratgeberteil bietet Unterstützung für betroffene Eltern, Verwandte und Freunde.

Hrsg.: Mehr Zeit für Kinder e. V., 2009
Preis: 4,98 €, 38 Seiten, Hardcover, gebunden, farbig illustriert

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Wenn Mama dauernd traurig ist und sich zurückzieht, ist es für Kinder wichtig zu verstehen, dass das die Folge einer Erkrankung ist. Leidet ein Elternteil an einer Depression, bedeutet das für alle Familienmitglieder eine große Umstellung.

Anhand der für das späte Kindergarten- und frühe Grundschulalter geeigneten Geschichte von Lucie und Max erfahren Kinder depressiver Eltern, dass sie nicht alleine sind. Sie erkennen, dass sie geliebt werden – auch wenn Mama oder Papa bei schönen Erlebnissen oder Sorgen nicht ansprechbar ist.

Viele alltägliche Situationen im Leben mit der Erkrankung verknüpft die Geschichte einfühlsam mit Fragen, die Lucie und Max zur Erkrankung ihrer Mutter haben. Informationen zu einzelnen Themen wie Krankheitsverlauf oder Behandlungsmöglichkeiten sind leicht verständlich zusammengefasst.

Dieses Buch will betroffenen Familien den Alltag mit der schweren Erkrankung erleichtern und Mut machen. Es gibt lebensnahe Tipps und Anregungen für das Leben mit einem depressiven Elternteil.

Hrsg.: Mehr Zeit für Kinder e. V, 2011
Preis: 4,98 €, 38 Seiten, Hardcover, gebunden, farbig illustriert

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Viele Enkelkinder erleben heutzutage, dass ihre Großeltern sich plötzlich merkwürdig verhalten: Wieso legt Opa die Tassen in die Badewanne? Warum vergisst Oma das Essen auf dem Herd? In dem vorliegenden Buch bemerken Charlie und Tim eine Verhaltensveränderung bei ihrer Großmutter. Die beiden Geschwister wundern sich, warum Oma beispielsweise ihre Brille in den Kühlschrank legt und so vieles vergisst. Kindgerecht erklärt das Buch, was mit Oma passiert und dass Demenz nicht wie ein Schnupfen geheilt werden kann. Alltagsnahe Tipps sowie ideenreiche Spiele sollen den Betroffenen bei der Unterstützung der erkrankten Familienmitglieder helfen.

Der erste Teil des Buches enthält eine Vorlesegeschichte für Kinder. Der zweite richtet sich in Form eines Ratgebers an die Eltern und Großeltern. Ziel ist es, Familien bei der Bewältigung ihres Alltags zu helfen und Kinder über diese Krankheit aufzuklären.

Hrsg.: Mehr Zeit für Kinder e. V., 2010
Preis: 4,98 €, 38 Seiten, Hardcover, gebunden, farbig illustriert

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Ist ein Familienmitglied schwer erkrankt und wird nicht mehr gesund, macht das Kindern Angst. Sie können nicht verstehen, warum die Medizin nicht hilft und fühlen sich oft hilflos oder sogar schuldig. Bei diesem zweiteiligen, farbig illustrierten Buch steht das Familienleben mit einem schwer kranken Menschen, der palliativ betreut wird, im Vordergrund.

Eine Vorlesegeschichte im ersten Teil richtet sich an Kinder im späten Kindergarten- und frühen Grundschulalter. Im Mittelpunkt der Erzählung stehen die Geschwister Ben und Julia, die gemeinsam mit ihren Eltern und Großeltern in einem Zweifamilienhaus leben. Ihr Opa hat Krebs und muss öfter ins Krankenhaus. Doch auch als er wieder nach Hause kommt, scheint es ihm nicht gut zu gehen. Die Eltern erklären Ben und Julia, dass Opa nicht mehr gesund wird. Er braucht jetzt auch Hilfe von einem Pflegedienst, da er sehr schwach ist. Der Ratgeber geht sensibel auf diese Situation ein, beschreibt kindgerecht, was eine palliative Behandlung bedeutet, und erklärt, wie Familien mit dieser schwierigen Situation zurechtkommen können.

Hrsg: Mehr Zeit für Kinder e. V., 2013
Preis: 4,98 €, 38 Seiten, Hardcover, gebunden, farbig illustriert


 

Ausgezeichnet!

Im Jahr 2013 wurden die Ratgeber als Innovation des Jahres ausgezeichnet.

„Die Bücher bieten Eltern eine Basis für Gespräche über die Krankheiten und nehmen die Angst vor dem ersten Schritt, die Kinder einzuweihen. Die Bücher können der Beginn einer neuen Offenheit für Familien in einer schwierigen Situation sein“, so Laudatorin Dr. Christine Theiss.

Sechs „Medizin-Helden“ wurden in Berlin im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung mit dem Pulsus-Award ausgezeichnet. Der Gesundheitspreis wird von der Techniker-Krankenkasse und der „BILD am Sonntag“ ausgelobt.