Gesunde Ernährung macht Spaß und hält gesund!

Was wir essen, bestimmt auch, ob wir gesund sind und uns auch so fühlen. Was uns wirklich gut tut und was nicht, ist oft nicht leicht zu erkennen. Wissenschaftliche Studien und Fachwissen können den Umgang mit dem täglichen Essen zwar vereinfachen - ein Patentrezept gibt es aber nicht. Deshalb sind sowohl die großen als auch die kleinen Familienmitglieder aufgefordert, bewusst auf den eigenen Körper zu hören. Unser Körper "sagt" uns, was gut für uns ist und worauf wir besser verzichten sollten.

Viele Eltern kennen das: Die Kinder rümpfen bereits die Nase, wenn sie nur das Wort "Salat" hören oder verziehen schon beim Anblick von Karotten das Gesicht. Doch dass muss nicht sein. Gesunde Ernährung, Genuss und Spaß am Essen sind keine Gegensätze. Und natürlich sind Eltern Vorbilder für ihre Kinder - auch und gerade in Sachen Essen.

 

Zehn Spaß-Regeln für Familienessen mit Lust statt Frust

... damit sich alle gerne Zeit dafür nehmen

1. Zusammen Speisen planen, dabei Leibgerichte bevorzugen - so fühlt sich niemand bevormundet.

2. Die echten Bedürfnisse erkennen, von In-den-Arm-nehmen bis Zoff bereinigen, bevor man sich an den Tisch setzt. Verschlafen? Aufgeregt? Dann Kleinigkeiten wie Kakao oder Joghurt anbieten.

3. Reste sind erlaubt, weil das gezielte Wahrnehmen von Sättigung (lebens-) wichtig ist! Aber: beim nächsten Ma(h)l Portionen genauer schätzen.

4. Mittwoch gibt's Fingerfood: Einmal pro Woche wird besonders locker, dafür an einem anderen Tag besonders „vornehm" gegessen.

5. Kritik gestattet, aber sachlich: „Das trifft nicht meinen Geschmack" oder mit einem höflichen „Nein, danke" ablehnen (und akzeptieren).

6. Ess-Protokoll führen, wenn es (zu) oft am Familientisch knallt. Was sind die Auslöser bzw. was steckt dahinter? Wie Streitpunkte entschärfen?

7. Fachsimpeln über Aussehen, Duft, Geschmack der Speisen und über den Weg von Brot oder Käse. Auch die gemütliche Atmosphäre und das wohlige Sattwerden bewusst ansprechen.

8. Gemeinsam einkaufen und brutzeln steigert die Vorfreude auf das Essen und den Respekt vor der Mühe und Kunst des Kochens!

9. Klein darf es sein: Statt ein oder zwei Riesenportionen lieber öfter mal Minimahlzeiten zwischendurch. So lässt sich der Bärenhunger am besten vermeiden.

10. Abwechslung ist angesagt, am Familientisch und beim Frühstück für die Schule. Jeder darf mal etwas Neues wünschen, und alle probieren mit.

 

Unser Buch-Tipp:

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Illustrationen von Tobias Borries aus Essen - ein Abenteuer?!